Zitronenfalter

Der Zitronenfalter ist ein in Deutschland heimischer Schmetterling. Er ist einer der bekanntesten Tagfalter und gehört zu der Familie der Weißlinge.

Der wissenschaftliche Name des Zitronenfalters lautet Gonepteryx rhamni.


Fotos vom Zitronenfalter


Die Eigenschaften des Zitronenfalters

Die FlĂŒgelspannweite des Zitronenfalters betrĂ€gt zwischen 50 und 55 mm.
Der Zitronenfalter lĂ€sst sich besonders gut an der gelben FlĂŒgelfarbe erkennen.
In Deutschland lÀsst sich der Zitronenfalter zwischen Februar und Oktober beobachten.

Die Schmetterlingsraupe des Zitronenfalters nutzt Faulbaum (Rhamnus) als Wirtspflanze
Bei der Puppe des Zitronenfalters handelt es sich um eine GĂŒrtelpuppe.

Der Zitronenfalter ĂŒberwintert als Falter im Freien und kann Temperaturen bis zu -20 °C ĂŒberleben.


Die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling

Wie sich der Zitronenfalter von der Raupe zum Schmetterling entwickelt, wird in dem folgenden Video dargestellt. Die Entwicklung von der Raupe zum Schmetterling dauert insgesamt ca. 2-3 Wochen. In dem Video wird gezeigt, wie die Raupe frisst und wĂ€chst, wie die Raupe sich verpuppt und wie zum Schluss ein Schmetterling aus der Puppe schlĂŒpft.

Erwachsener Schmetterlinge

Der Zitronenfalter ist ein DauerbrĂŒter und leicht zu vermehren. Wenn Sie ein wildes Weibchen fangen, setzen Sie es in ein Schmetterlingshabitat mit einigen Wirtspflanzen (s. Kapitel Wirtspflanze) und Nektarpflanzen (s. Kapitel Nektarpflanze). 

Das Weibchen wird sich mit ziemlicher Sicherheit bereits gepaart haben, wenn Sie es fangen. Sie mĂŒssen sich also nicht die MĂŒhe machen, ein MĂ€nnchen zu finden.

Denken Sie daran, die Schmetterlinge gut zu fĂŒttern. Der Zitronenfalter mag keine extreme Hitze und Trockenheit. Stellen Sie die Schmetterlinge nicht in direkte Sonneneinstrahlung! Und besprĂŒhen Sie das Schmetterlingshabitat regelmĂ€ĂŸig mit Wasser.

Wirtspflanze

Positionieren Sie die Wirtspflanzen zur Eiablage und als Futterpflanze fĂŒr die Raupen, sodass die Spitzen der Futterpflanze die Oberseite des Schmetterlingshabitats berĂŒhren. Halten Sie die Wirtspflanze stĂ€ndig frisch!

Die Schmetterlingsraupe des Zitronenfalters nutzt Faulbaum (Rhamnus) als Wirtspflanze. 

Nektarpflanze

Der erwachsene Schmetterling genießt eine breite Palette von Nektarpflanzen. Im FrĂŒhjahr ernĂ€hrt sich der Zitronenfalter besonders gerne von der BlĂŒte von Pflaumen- oder ApfelbĂ€umen. Im weiteren Verlauf der Saison passt er sich stĂ€ndig an das Nahrungsangebot an. 

In Gefangenschaft geben Sie den Schmetterlingen ausreichend Futter. HierfĂŒr eignen sich Nektarblumen, FrĂŒchte und/ oder eine Zuckerwasser-Mischung im VerhĂ€ltnis 1:10. Am besten reichen Sie die Mischung den Schmetterlingen mittels einer TrĂ€nke.

Eier 

Die Eier werden in einzeln auf der Wirtspflanze abgelegt.

Die Raupe schlĂŒpft aus dem Ei nach etwa einer Woche bei wĂ€rmeren Temperaturen auch frĂŒher.

Raupe

Nach dem SchlĂŒpfen beginnen die winzigen Raupen sofort zu fressen.

Sobald die Raupe fast ausgewachsen ist kriecht, die Raupe an einen beruhigten Ort, um sich dort zu verpuppen.


Puppe

Bei der Puppe des Zitronenfalters handelt es sich um eine GĂŒrtelpuppe. Je nach Temperatur schlĂŒpft nach ca. 2 Wochen aus der Puppe ein Schmetterling.

Die Puppe ist abhĂ€ngig vom Alter der Puppe unterschiedlich gefĂ€rbt. Bis zum SchlĂŒpfen dauert es je nach Temperatur etwa zwei Wochen.


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